Achtung Aluminium – Gefahr für Mensch und Umwelt

BioBella | 28. November 2012 11:06 Uhr

Aluminium ist leicht, rostfrei und einfach zu verarbeiten. Ein Leichtmetall, das vor gar nicht so langer Zeit, nämlich vor etwa 100 Jahren wurde es auf Weltausstellungen noch als Sensation gefeiert wurde. Heute ist es aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Wir finden es in Kosmetik, Lebensmitteln und Medikamenten. So schleicht es sich in unseren Körper ein, wobei Forscher erschreckende Studienergebnisse über die Auswirkungen von Aluminium auf den Menschen veröffentlicht haben.

Verwendung im Alltag

Fast überall treffen wir auf Aluminium. Wir trinken aus Aludosen, wickeln unser Brot in Alufolie, verwenden aluminiumhaltige Deodorants und Sonnencremen und auch die Wirksamkeit von Impfstoffen wird durch Aluminium verstärkt.

Ressourcenverbrauch und Gefahren durch Aluminium-Produktion

Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen an Rohstoffen und Energie verbraucht. Ganz zu schweigen von den Gefahren für Mensch und Umwelt. Denken Sie an die Umweltkatastrophe in Ungarn vor zwei Jahren. Der Unfall in dem Aluminiumwerk, bei dem große Mengen des toxischen Rotschlamms, der bei der Aluminiumproduktion entsteht, hat die dortige Bevölkerung und Umwelt schwer getroffen. Der WWF prophezeite verheerende Langzeitschäden.

Aluminium und Krebs

Aber auch der vermeintlich harmlose Kontakt mit Aluminium soll dem Menschen schaden. Aluminiumpartikel aus Cremes oder Lotions dringen mühelos durch die Haut und sind binnen Minuten im Blut nachweisbar. Auf der sicheren Seite sind sie hier auf jeden Fall mit Naturkosmetik-Produkten. Britische Onkologen haben den Verdacht geäußert, Aluminium könnte über die Haut aufgenommen auch Krebs auslösen. So etwa durch den Gebrauch von Deodorants, die Aluminiumchlorid enthalten – quasi Standard bei konventionellen Produkten.

Aluminium und Alzheimer

Forscher vermuten auch, dass Aluminium sich im Gehirn anreichert und die Entstehung von Alzheimer begünstigt. Viele Medikamente enthalten oft hohe Dosen an Aluminium – sogar harmlos scheinende, rezeptfreie Präparate gegen Sodbrennen.

In der 1970er Jahren verursachte in England das mit Aluminiumsulfat gereinigte Wasser durch die hohen Aluminiumrückstände schwere Hirnschäden bei Dialysepatienten.

ORF Sendung “Die Akte Aluminium”

Wer sich genauer informieren möchte, sollte sich die ARTE Dokumentation “Die Akte Aluminium” ansehen.

Bildrechte © Katharine Bregulla, pixelio.de

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Kategorien: Gesundheit & Wellness, Recyling & Entsorgung, Umwelt & Energie

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5 Kommentare

  1. Tanja Langenfeld via Facebook schrieb am 28. November 2012 um 11:38

    Nein,schon seit längerem benutze ich Deos ohne Alumin ium,z.B auch von der DM Eigenmarke Balea

  2. Thomas Sedlmeyr via Facebook schrieb am 28. November 2012 um 14:06

    http://www.regenwald.org/themen/aluminium/fragen-und-antworten

  3. biokontakte.com via Facebook schrieb am 29. November 2012 um 13:01

    Kosmetik ohne Aluminium: http://www.ringana.com/251054

  4. Karsten schrieb am 3. Dezember 2012 um 14:21

    Wow! Sehr interessanter Artikel. Ich wusste nicht das Aluminium für den Menschen so gefährlich sein kann und bei der Herstellung so enorme Maßen an Strom verbrennt. Ich dachte immer das Aluminium als besonders energieeffizient gilt da man Dosen ja recyclen kann.

  5. chris schrieb am 7. Februar 2015 um 13:04

    Die Frage die sich mir nach meinem stand des Wissens stellt ,ist auf wieviel sind wir bereit zu verzichten um wieder ein ” richtiges” leben zu führen ? Denn bei einem können wir uns sicher sein, das leben wie wir es jetzt kennen ist weit von ” im Einklang” sein entfernt ! Und die zweite Frage ist , will die Menschheit als ganzes überhaubt erwachsen werden, oder nur einzelne wenige Teile , und Verantwortung für sich und seine Umwelt übernehmen ? Das sollte sich jeder selber fragen, denn alu ist nicht unser einzieges Problem.
    Sondern die Einstellung eines jeden einzelnen zum Ganzen und das miteinander.
    Ich denke da hat die Menschheit noch einiges zu tun !

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