Öko-Mode auf dem Vormarsch

BioBella | 30. Mai 2012 11:52 Uhr

Während früher Kleidung prinzipiell ökologisch unbedenklich war, legen heute sowohl die meisten Konsumenten als auch die Konzerne vor allem Wert auf billige Preise. War Kleidung früher zweckmässig und doch hochwertig verarbeitet, so muss sie heute vor allem recht bunt und billig sein – Qualität kann man sich hier nicht erwarten!

Öko-Mode: Step by Step

Aber nicht alle Konsumenten denken so oberflächlich und Öko-Mode ist mittlerweile zu einer bedeutenden Handessparte avanciert. Hersteller haben in den vergangenen Jahren erkannt, dass modische Raffinesse und ökologisches Bewusstsein durchaus vereinbar sind. Aber scheuen Sie sich nicht davor den Umstieg zu wagen. Erstehen Sie immer wieder einmal ein neues Teil eines öko-fairen Anbieters und Sie werden sehen, wie gut sich das anfühlt. Das muss ja auch nicht heißen, dass Sie die Öko-Mode nicht auch mit anderen Accessoires kombinieren können. Wer sagt, dass sich nicht auch konventionelle Ballerinas Schuhe mit Modestücken aus Bio-Baumwolle kombinieren lassen? Auch der längste Weg beginnt mit einem Schritt ;)

Von Streetwear bis Designerware hält Öko-Mode Einzug

Der Kauf von Öko-Mode hat viele Vorteile und zwar für Mensch, Tier und Umwelt.

  • Im Gegensatz zu handelsüblichen Kleidungsstücken enthalten die Stoffe, aus denen Öko-Mode hergestellt wird, keine schädlichen Rückstände von Industriedüngern wie auch keine giftigen Chemikalien, die normalerweise beim Färben eingesetzt werden. Stattdessen setzen die Produktionsfirmen nur Naturdünger ein und färben die Kleidung mit Pflanzenfarben.
  • Durch den Verzicht auf künstliche Dünger und den Fruchtfolgen-Anbau wird der Boden nachhaltig geschont. Selbst die Bewässerung der Pflanzen fällt so sparsam wie möglich aus, unterstützt von einer ausreichenden Humusschicht.
  • Wie bereits erwähnt, wird die Öko-Mode mit pflanzlichen Farben gefärbt. Chemische Farben. Beim industriellen Färben werden nicht nur hochgiftige Farbstoffe verwendet, sondern auch ein enormer Verbrauch an Wasser verursacht. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Baumwolle, die in verschiedenen Tönungen wie Gelb oder Beige herangezüchtet wird, damit sie gleich ohne weitere Farbbehanldung verwendet werden kann.
  • Auch den Bauern und Schneidern kommt die Biomode zugute. Sie sind  keinen schädigenden Toxinen wie z.B. Pestizidrückständen oder chemische Färbemittel ausgesetzt. Setzen Sie zusätzlich auch noch auf ein Fairtrade-Label, könne Sie sicher sein, dass die Arbeiter auch gerechte Löhne und Verträge bekommen.

Öko-Mode wird mittlerweile nicht nur in einigen Geschäften großer Städte vertrieben, sondern ist, was gerade für die Bevölkerung im ländlichen Bereich wichtig ist, auch über das Internet angeboten. So eröffnen sich dem umweltbewussten Modefan völlig neue Möglichkeiten, biologisch einwandfreie Kleidung zu fairen Preisen zu erstehen.

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Kategorien: Ethisch & Sozial, Mode & Accessoires

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1 Kommentar

  1. Holger-Pierre von Daack schrieb am 21. Juli 2013 um 23:18

    Guten Tag,
    ich würde gern Kontakt zu Vertriebsfirmen auf nehmen, da ich evtl. eine Fa. gründen möchte die ausschließlich mit Biobaumwolle produzieren möchte.
    Bitte Sie mir wenn möglich welche zu nennen,
    vielen Dank

    freundlichst
    H.-P.von Daack

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