Ökostromanteil in Deutschland steigt

BioBella | 16. September 2014 12:01 Uhr

Dass der Anteil an Ökostrom in Deutschland im ersten Halbjahr 2014 von 24,6 Prozent im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2013, auf immerhin 28,5 Prozent gestiegen ist, gibt Hoffnung. Immer mehr Windräder und Solaranlagen liefern sauberen Strom und mit jedem Prozent mehr Ökostrom entziehen wir den Atom- und Kohlekraftwerken die Grundlage, so sank der Anteil von Erdgas- und Kohlekraftwerken im Halbjahresvergleich um je etwa 8 Prozent.

Ökostrom weiter ausbaufähig

Selbstverständlich muss der Ökostromanteil noch höher werde, um dem “schmutzigen Strom” endgültig den Garaus zu  machen. Laut Bundesregierung soll der Anteil an sauberem Strom bis 2020 auf etwa 40 bis 45 Prozent ansteigen und bis 2035 gar bis zu 60 Prozent erreichen.

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Die Förderung von Solaranlagen am eigenen Dach werden von der Bevölkerung gut angenommen, doch auch ohne Häuschen im Grünen, können Sie die Energiewende unterstützen. Finden Sie den passenden Ökostrom Anbieter im Tarifvergleich auf alternative-wege.de und steigen Sie auf sauberen Strom um. Der Mythos, dass Ökostrom teurer als konventioneller Strom sein soll, wurde von den Stromriesen in Umlauf gebracht, hält sich hartnäckig entbehrt aber jeglicher Grundlage.

Der Einsatz von Braun- und Steinkohle ist eine Katastrophe für das Weltklima. Ganze Landstriche werden verwüstet, Grundwasser bleibend geschädigt und ganze Siedlungen devastiert. Und dass es immer noch nicht möglich ist, ein 100% sicheres Atomkraftwerk zu betreiben, sollten wir zukünftig auch davon die Finger lassen.

Strom sparen hilft Geld sparen

Ein weiteres Ziel muss natürlich auch die grundlegende Einsparung von Strom bleiben. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit die Energieeffizienz zu steigern (Umstieg auf energieeffizientere Geräte, Wärmedämmung am Haus, etc.) und so die eingesetzte Energie besser zu nutzen und andererseits prinzipiell den Stromverbrauch einzuschränken (Licht abdrehen, Heizung reduzieren, etc.).

Hier ist zu sagen, dass jeder noch so kleine Beitrag etwas bewirkt. In Summe kann durch effizienten Umgang mit Strom ein durchschnittlicher Haushalt bis zu € 1.000,- im Jahr sparen.

Den größten Stromverbrauch mit über 60% des Gesamtvolumens verursachen Haushaltsgeräte wie Kühl- und Gefrierschrank, Herd und Backrohr oder Waschmaschine und Wäschetrockner. Gleich danach kommt die Unterhaltungselektronik mit etwa 25% für Computer, Fernseher & Co. Die Beleuchtung fällt mit ca. 10% nur mäßig ins Gewicht.

Die in der EU gültigen Energieeffizienz-Label geben Aufschluss über die verschiedenen Energieklassen. Seit 2013 gibt es unterschiedliche Labels für die vielfältigen Geräte wie Leuchtmittel, Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, etc. Informieren Sie sich noch heute!

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Kategorien: Artikel, Bauen & Wohnen, Umwelt & Energie

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