Rasenwalze – Der Helfer im Garten

BioBella | 4. März 2015 10:51 Uhr

Die Rasenwalze ist auch unter dem Begriff Gartenwalze bekannt. Wer grünen und saftigen Rasen erhalten möchte, der muss für einen ausreichenden Bodenkontakt der Saat sorgen, denn eine gleichmäßige und dichte Rasenfläche kann nur durch eine feste Verbindung erreicht werden.

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Wozu wird die Walze überwiegend genutzt?

Das Gerät für den Garten dient grundsätzlich dem Andrücken von Saatgut an das Erdreich, wenn dieses ausgesät wurde, um einen schönen und satten Rasen zu erhalten. Ebenso kommt die Walze nach dem Vertikutieren zum Einsatz, um den ausgestreuter Dünger in den Boden einzuarbeiten. So kann der Dünger seine komplette Wirkung entfalten. Gepflegte Rasen werden 1 bis 2-mal pro Jahr gedüngt. Die Walze kann ähnlich wie beim Rasenaussäen auch beim Bepflanzen von Beeten oder zum Ebnen lockerer Erdreiche genutzt werden. Beim Bepflanzen wird die Bodenhaftung deutlich verbessert und somit wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, das ausgesäte Pflanzen treiben. Bei gewalzten Flächen wird die Wurzelbildung unterstützt.

Was ist beim Kauf einer Walze zu beachten?

Wer eine Gartenwalze anschaffen möchte, der sollte einige Faktoren und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis prüfen. Es gibt eine umfangreiche Produktpalette und einzelne Modelle unterscheiden sich. Es gibt die Walzen sowohl aus Kunststoff, wie auch aus Metall. Wichtig für die erzielende Wirkung und für den Einsatz ist eindeutig das Gewicht des Gartengerätes. Aus diesem Grund werden Modelle aus Metall empfohlen. Für Metall sprechen auch die meist hochwertigere Verarbeitung und die in der Regel längere Lebensdauer. Im Vergleich zu der Kunststoffversion sind die Anschaffungskosten einer Metallwalze allerdings höher. Die individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung entscheidet, ob sich eine Investition lohnt oder nicht. Eine mit Sand oder Wasser zu füllende Walze aus Kunststoff stellt einen guten Kompromiss dar. Durch das nach Bedarf je nach Füllmenge variabel erzielbare Gewicht wird ein effektives und schnelles Arbeiten ermöglicht. Nach Gebrauch und Entleerung lässt sich die Walze durch das niedere Eigengewicht ohne Probleme abtransportieren und verstauen. Auch die Breite der Walze kann die Kaufentscheidung beeinflussen.

Das bislang unbekannte Hilfsmittel

Die Rasen- bzw. Gartenwalze ist für viele Kleingartenbesitzer ziemlich unbekannt, obwohl es sich um ein prägnantes Hilfsmittel handelt. Bei der Frische und Farbsättigung des Grases können mit dem Gerät allerdings hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Für das optische Erscheinungsbild ist auch die Dichte des Rasens sehr entscheidend. Durchschnittliche Preise für eine Walze liegen meist zwischen 50 und 150 Euro. Für einen gesunden und dichten Rasen ist dies eine lohnende Investition. Sehr günstige Modelle für 20 bis 30 Euro aus Asien haben keine besondere Qualität und Stabilität. Viele Baumärkte und Gartencenter bieten auch die Möglichkeit sich eine Rasenwalze auszuleihen.

Bildrechte © Gartenhaus-test.de, pixelio.de

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