Umweltfreundliches Drucken

BioBella | 27. November 2014 17:35 Uhr

Die Druckindustrie ist eine umweltbelastende Angelegenheit. Druckerfarben sind meist hochgiftig und die Patronen können nur schwer abgebaut werden, für das Papier werden Wälder geholzt und durch den Transport entstehen CO2-Emissionen. Zusätzlich kommt noch das Problem der Entsorgung hinzu, denn jede Drucksache wird irgendwann einmal weggeworfen und sollte auch dann die Umwelt nicht unnötig hoch belasten.

Obwohl es durchaus Möglichkeiten gibt, das Druckgewerbe umweltschonend zu betreiben, ist es leider so, dass insgesamt nur fünf Prozent aller Druckdienstleister nennenswerte Umweltschutzmaßnahmen durchführen. So ist es erfreulich, dass wir mit Cewe-Print eine Druckerei finden, die das Thema Nachhaltigkeit ernst nimmt und ihre Ziele und Fortschritte auch transparent in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht (CSR) dokumentiert.

Nachhaltigkeit beim Print

Nachdem Unternehmen selbstverständlich auf diverse Drucksorten oder Prospekte nicht ganz verzichten können, ist es wichtig, bei der Beauftragung von großen Auflagen auf einen Profi mit FSC-Zertifizierung zu setzen, denn nur so kann man sicher sein, dass das Papier aus nachhaltig angebauten Rohstoffen gewonnen wird.

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Durch weiteres ökologisches Engagement zeigt Cewe-Print, dass man zur Promotion des eigenen Unternehmens auch umweltfreundliche Flyer erstellen lassen kann. So wird der Einsatz von Chemie auf ein Minimum reduziert und auf schädliche Mineralöle vollständig verzichtet. Durch die Vermeidung von Farben in Dosen wird der Abfall erheblich verringert und bei Transport und Versand setzt Cewe-Print auf eine klimaneutrale Möglichkeit.

Wer genau wissen möchte, wie viel CO2 die Fertigung seines Druckauftrages verursacht hat, kann das auf www.climatepartner.com online checken und diese Emissionen durch Unterstützung eines Klimaschutzprojektes wieder „gut“ machen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Produkte „fair“ entstanden sind. Cewe-Print kontrolliert und wählt seine Lieferanten streng nach UN Global Compact -Richtlinien (weltweite Initiative gegen Korruption und Kinderarbeit) und lässt sich auch selbst kontrollieren.

Wir sehen also, dass man Druckaufträge sehr wohl auch nach umwelt- und sozialverträglichen Maßstäben vergeben kann.

Bildrechte © Vorschaubild und Artikelbild Farbkarte – Uwe Schlick, pixelio.de

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Kategorien: Büro & Technik, Umwelt & Energie

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1 Kommentar

  1. Mathias schrieb am 1. Dezember 2014 um 12:06

    Es ist doch toll, dass auch Druckereien nun umweltfreundlich werden möchten. Aber diese haben nur einen kleinen Einfluss, da die Auftraggeber Menge und Art vorgeben. In der Hoffnung, dass zukünftig mehr online geworben wird, wird sich das Thema Drucken hoffentlich bald erledigen.

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